Wandern

Zum Wandern braucht es gar nicht viel und gerade deshalb ist es so beliebt. Auf beiden Beinen, den Rucksack auf den Schultern, die Sonne im Gesicht und die frische Bergluft um die Ohren, starten Sie los zu einzigartigen Wandererlebnissen.

Winterwanderung
Hier oben können Sie die Ruhe geniessen, zu sich selbst finden und die Akkus aufladen.. Hoch über dem verschneiten Tal, mitten in der ruhigen Bergwelt, wartet ein Paradies. Verschiedene Winterwanderwege führen tief hinein in die Zauberlandschaft und geben den Blick frei über das Tal, auf die Churfirsten, Wintertannen, Schneefelder und den unendlichen Himmel. Was für ein stilles und stimmungsvolles Vergnügen. In der Ruhe liegt die Kraft.

Weg des Wassers
Distanz: 7.2 km | Höhendifferenz: 390 m | Wanderzeit: ca. 2 h | Download Prospekt
Der «Weg des Wassers» beginnt auf Gamplüt im Hoch- und Niedermoorgebiet, führt zu den eindrücklichen Thurwasserfällen und endet im Kräutergarten des ehemaligen Klosters St. Johann in Alt St. Johann. Verschiedene Tafeln widmen sich dem Thema Wasser, bezogen auf die Region des obersten Toggenburgs: «Wo entspringt die Thur?»«Wie hoch ist der Thurwasserfall?»«Ist dies auch ein Kraftort?»

Bergwanderung Wildhaus, Gamplüt, Rotsteinpass, Säntis
Distanz: 9.2 km | Höhendifferenz: 1200 m | Wanderzeit: ca. 4 h
In Wildhaus läuft man man ein kurzes Stück zur Gondelbahn (nördlich ref. Kirche). Von dem Bergrestaurant Gamplüt (1360 m) geht es zuerst gemütlich über ein Alpsträsschen. Kurz nach Punkt 1318 m zweigt man rechts in den Wanderweg ab. Zuerst über Wiesen dann im Wald geht es zuerst hinunter. Von da scheint es nur noch ein Katzensprung zu sein bis ans Ziel…. Oberhalb der Thurwis gelangt man auf eine Alpstrasse. Dann steigt der Weg an. Über die Alp Langenbüel gelangt man zur Alp Wis. Dort ist die Alpstrasse zu Ende. Ein guter Wanderweg führt im Zickzackkurs zum Schafboden (1729 m).  Hier geht es weiter, immer schön gleichmässig dem Rotsteinpass entgegen. Der Wanderweg ist sehr gut unterhalten. Nun geht es von Sicherungsseil zum Nächsten. Einmal rauf, einmal runter, einmal rechts vom Grat einmal links vom Grat, einmal auf dem Grat, einmal über Steinstufen oder über Eisenstufen geht es dem Säntis entgegen. Dieser Abschnitt der Wanderung ist mit Drahtseilen an den Felsen gesichert.  Da ist absolute Konzentration, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit nötig. Vom Chalbersäntis (2376m) geht es zuerst einmal steil über ein Felsband herunter. Noch ein kurzer Aufstieg und man kann den Säntis mit seinen Bauten sehen und sich dem unbeschreiblichen Panorama widmen. Diese Wanderung sollte nur gemacht werden, wenn man mehr oder weniger Schwindelfrei ist. Wanderschuhe sind ein Muss. Genug zu trinken nicht vergessen. Regenjacke gehört auch zur Ausrüstung.

  • Wandern (Foto: Stefan Flury)
    Wandern, egal ob im Sommer... (Foto: Stefan Flury)